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Es ist Sommer. Draußen ist es heiß und eigentlich wären jetzt leichte Tops, luftige Garne und möglichst kleine Projekte angesagt.

Eigentlich. Denn wir denken langsam schon wieder an Pullover, Tücher und Hauben. Zum einen, weil Sabine den Sommer wirklich gerne endlich hinter sich lassen würde, und zum anderen, weil wir inzwischen wissen: Wenn wir die Sachen für die kalte Jahreszeit nicht rechtzeitig anfangen, tragen wir sie garantiert nicht im kommenden Winter, sondern mit etwas Glück im Winter 2027/28.

Deshalb kommen hier fünf ziemlich gute Gründe, warum wir unbedingt jetzt schon für Herbst und Winter stricken sollten.

1. Weil der Herbst jedes Jahr überraschend kommt

Wochenlang ist es heiß und dann gibt es plötzlich diesen einen Morgen, an dem man die Balkontür wieder schließt, Socken anzieht und sich fragt, warum man eigentlich noch kein neues Tuch gestrickt hat.

Die Antwort ist meistens recht einfach: Weil im Juli und August gefühlt noch genug Zeit war und dann irgendwann plötzlich Oktober ist.

Wer jetzt beginnt, hat zumindest die Chance, beim ersten kühlen Tag mehr vorweisen zu können als eine halbfertige Haube und zehn Zentimeter Pullover.

2. Weil Projekte fast immer länger dauern als gedacht

Ein Pullover sieht am Anfang ja meist recht überschaubar aus. Ein Körper, zwei Ärmel, ein paar Bündchen. Was soll da schon passieren?

Dann kommt ein neues Garn dazwischen. Oder doch noch ein Sommertop. Oder man merkt nach zwanzig Zentimetern, dass die gewählte Größe vielleicht doch ein bisschen optimistisch war.

Auch ein Tuch, das ganz unkompliziert aussieht, kann plötzlich sehr viele Reihen haben. Und eine Haube ist zwar klein, bleibt aber trotzdem gerne genau dann liegen, wenn eigentlich nur noch die Fäden vernäht werden müssten.

Je früher wir anfangen, desto mehr Zeit bleibt für all diese kleinen Umwege, die beim Stricken nun einmal dazugehören.

3. Weil Stricken ohne Zeitdruck einfach schöner ist

Es strickt sich deutlich entspannter, wenn der Pullover nicht unbedingt bis nächste Woche fertig sein muss.

Im Sommer kann ein größeres Projekt einfach langsam vor sich hinwachsen. Ein paar Reihen am Abend, ein Stück im Urlaub oder ein Bündchen bei einer längeren Zugfahrt.

4. Weil wir jetzt noch in Ruhe auswählen können

Welches Modell soll es werden? Welche Farbe? Welches Garn? Ein dicker Pullover oder doch lieber ein Pullunder? Ein schlichtes Tuch oder eines mit Muster? Eine dezente Haube oder diesmal vielleicht doch endlich eine ausgefallene Farbe?

Solche Entscheidungen brauchen machmal Zeit. Wer früh beginnt, kann also ganz entspannt überlegen, Maschenproben machen und vielleicht sogar vor dem Anschlagen kontrollieren, ob die Größe diesmal wirklich passt.

5. Weil wir uns im Herbst dafür feiern werden

Stellen wir uns kurz vor: Es wird draußen zum ersten Mal richtig kühl, wir holen die Jacken aus dem Schrank und dazu gibt es tatsächlich schon einen fertigen Pullover, ein warmes Tuch oder eine Haube.

Nicht fast fertig. Nicht fertig bis auf einen Ärmel. Nicht fertig bis auf die Fäden. Sondern wirklich fertig. Das wäre doch was, oder?

Wer nach diesen fünf Gründen immer noch nicht überzeugt ist, für den fahren wir jetzt die etwas härteren Geschütze auf: jede Menge richtig schöne Strickinspiration für Herbst und Winter. Und wir lehnen uns einmal so weit aus dem Fenster und behaupten, dass ihr uns spätestens dann zustimmen werdet.

Lasst uns mit Infinity von Lang Yarns starten. Dieses Garn ist nicht nur heiß begehrt, sondern aufgrund der aufwendigen Produktion auch entsprechend rar. Wer damit liebäugelt, sollte deshalb besser nicht allzu lange überlegen und zuschlagen, solange es noch verfügbar ist. Das passende Heft gibt es natürlich auch dazu und ganz ehrlich: Uns hatte es eigentlich schon beim Cover.

Eine ähnliche Geschichte ist es bei der Cloud von Lang Yarns. Holt euch die Wolle und das Magazin, solange wir noch ausreichend auf Lager haben. Zu Herbstbeginn greifen dann nämlich gefühlt alle wieder danach, jetzt könnt ihr noch gemütlich bestellen und müsst auch noch keine Panik bekommen, wenn ihr dann vielleicht doch ein Knäuel zu wenig habt.

Für alle, die zwischendurch gerne einmal zur Häkelnadel greifen, haben wir ein kleines Projekt, für das sich die Infinity von Lang Yarns wunderbar eignet: das Fainaa Häkeltuch von Meine fabelhafte Welt.

Die Designerin Sandra hat viele Anleitungen geschrieben, einen Blog und Onlineshop geführt und sogar ein eigenes Buch veröffentlicht. Mittlerweile hat sie sich aus dem Business zurückgezogen und strickt wieder „nur“ zum Spaß. Ab und zu erscheint aber zum Glück noch eine neue Anleitung von ihr.

Wir haben das Tuch übrigens auch schon aus der Cloud gehäkelt. In unserem Schaufenster macht es sich wirklich richtig gut. Zusätzlich wäre da noch die Farfalla von Lana Grossa, die sich ebenfalls wunderbar für das Tüchlein eignet. Damit habt ihr gleich noch eine weitere schöne Garnalternative zur Auswahl.

Generell sind einige neue Garne von Lana Grossa bei uns eingezogen. Zum Beispiel die Ecopuno Sfumato mit ihrem ganz zarten Farbverlauf oder die Orsetto. Letztere entspricht von der Stärke her der Teddy Dear von Gepard Garn, kommt aber mit einer anderen Materialmischung ganz ohne Kunstfaser aus.

Wir haben bewusst ein paar Farben bestellt, die uns bei der Teddy Dear fehlen. Ihr könnt damit also genau die gleichen Modelle stricken.

Ganz neu bei uns ist auch die Filo di Gio von Lana Grossa. Auf den ersten Blick ein typisches Mohairgarn, nur dass der Trägerfaden hier nicht aus Seide, sondern aus Wolle besteht. In den neuen Heften von Lana Grossa wird sie ziemlich oft auftauchen – an Strickinspiration sollte es damit also nicht fehlen.

Last but not least haben wir noch das neue Herbst-/Winterheft von Lang Yarns. Wie immer ist es in Sachen Preis-Leistung ein echter Schlager und bei den vielen unterschiedlichen Modellen ist wirklich für jeden etwas dabei.

Zum Beispiel die Missy Kapuze. Über das Material sprechen wir an dieser Stelle lieber nur ganz kurz: Kein Tier musste dafür Haare lassen und leider war auch keine Pflanze beteiligt. Aber wir müssen gestehen, dass sie trotzdem einfach ziemlich cool ist. Und schließlich darf das „Staune“ in unserem Namen auch ab und zu einmal ausgenutzt werden.

Damit wären wir für den Herbst wohl schon einmal ganz gut gerüstet. Wir hoffen, ihr habt jetzt mindestens genauso viel Lust aufs Anschlagen wie wir. Und in zwei Wochen lesen wir uns wieder mit noch mehr Wolle, neuen Geschichten und noch mehr neuen Projekten.

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